FAQ

Was ist ein Planogramm — und warum Ihr Produkt darin platziert sein sollte

Einzelhandels-Regalplanogramm-Layout mit in Reihen und Fronten angeordneten Konsumgütern

Wenn Sie schon einmal einem Handelskäufer ein Produkt vorgestellt und dabei das Wort Planogramm gehört haben, sind Sie nicht allein mit einem zustimmenden Nicken und der stillen Frage, was genau damit gemeint ist. Es ist einer dieser Begriffe, die im Handel und im FMCG-Umfeld ständig fallen – und ihn wirklich zu verstehen, kann Ihren Ansatz für ein Produktpitch ganz konkret verändern.

Was ist also ein Planogramm?

Ein Planogramm ist ein visuelles Diagramm, das genau zeigt, wie Produkte im Regal im Handel angeordnet werden sollen. Es legt fest, welches Produkt wohin gehört, auf welcher Höhe, wie viele Facings jede SKU erhält und in welcher Reihenfolge sie im Vergleich zur Konkurrenz erscheinen. Händler nutzen Planogramme, um ihre Regalflächen effizient zu steuern, Konsistenz über alle Filialen hinweg sicherzustellen und den Umsatz pro Quadratmeter zu maximieren.

Jeder große Händler — REWE, EDEKA, Lidl, Aldi — nutzt Planogramme, um seine Regale zu steuern. Category Manager aktualisieren sie regelmäßig, insbesondere wenn neue Produkte eingeführt oder Sortimente überprüft werden. Wenn Ihr Produkt nicht im Planogramm ist, ist es nicht im Regal.

Warum ist das für Ihre Marke wichtig?

Wenn Sie einem Händler ein neues Produkt pitchen, bewertet der Category Buyer nicht nur das Produkt selbst. Er denkt darüber nach, wo es in das bestehende Regalbild passt. Er ordnet es gedanklich bereits in sein Planogramm ein – oder eben nicht.

Deshalb ist die richtige Visualisierung so wichtig. Ein planogrammtaugliches Produkt-Rendering liefert dem Buyer genau das, was er braucht, um sich Ihr Produkt in seinem System vorzustellen. Es ist ein sauberes, präzises Bild Ihres Produkts — formatiert für die Regalplanungssoftware, die Händler verwenden — und macht es ihm leicht, Ihre SKU in sein Layout einzufügen und zu sehen, wie sie sich neben den bestehenden Produkten macht.

Wenn Sie diesen Schritt für den Käufer mühelos machen, beseitigen Sie eine praktische Hürde auf dem Weg zur Listung.

Was macht ein Rendering planogrammtauglich?

Planogramm-Software wie Nielsen Spaceman oder JDA braucht keine hochauflösenden Marketingbilder. Sie braucht präzise, klare Produktvisuals — die richtigen Abmessungen, einen transparenten oder weißen Hintergrund und ein einheitliches Format. Ein planogrammtaugliches Rendering wird speziell mit diesen Anforderungen im Blick erstellt und ist nicht einfach eine zugeschnittene Version eines Marketingbilds, die in der Software möglicherweise nicht richtig passt.

Fehler passieren dabei erstaunlich oft. Marken schicken wunderschöne Lifestyle-Bilder, die für Planogramm-Zwecke völlig unbrauchbar sind, sodass das Category-Team des Händlers entweder neue Assets anfordern oder sie selbst erstellen muss. Keine der beiden Optionen macht die Zusammenarbeit für Sie einfach.

Die praktische Erkenntnis

Bevor Sie Ihren nächsten Retail-Pitch halten, stellen Sie sicher, dass Sie neben Ihren Standard-Marketingvisuals auch planogrammtaugliche Produktbilder haben. Sie erfüllen einen völlig anderen Zweck — und wenn Sie sie bereitstellen, signalisiert das dem Käufer, dass Sie verstehen, wie Handel in der Praxis funktioniert.

Das ist ein kleines Detail, das jedoch einen erheblichen Unterschied macht, wenn es am Tisch darum geht, wie ernst Ihre Marke genommen wird.

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